Côte des Bar: herausragende Coteaux Champenois aus Les Riceys
Stillweine aus der Champagne? Karine Prélat arbeitet in Les Riceys, ganz im Süden der Champagne, wo der Pinot Noir den Ton angibt. Bekannt ist der Ort nicht nur für Champagner, sondern auch für eine lokale Seltenheit, den Rosé des Riceys. Über Jahre hat sie fleißig im Champagner-Betrieb ihres Mannes Julien mitgearbeitet, den er im Jahr 2000 gründete. 2019 erbte sie zwei kleine Parzellen von ihren Eltern und ging einen eigenen Weg. Seither stehen neben Juliens Champagnern ihre Coteaux Champenois: biologisch gearbeitet, minimale Eingriffe im Keller, mit erkennbar eigener Handschrift.
Über Jahre hat Karine Prélat im Hintergrund mitgeholfen, den Champagner-Betrieb aufzubauen, den ihr Mann Julien im Jahr 2000 in Les Riceys gegründet hatte. Les Riceys liegt im Süden der Champagne, an der Grenze zum Burgund, ein Stück Côte des Bar, in dem die Rebsorte Pinot Noir zu Hause ist. Bekannt ist der Ort neben dem Schaumwein vor allem für eine Seltenheit: Den Rosé des Riceys, einen reinsortigen Stillwein aus Pinot Noir, der nur in guten Jahren überhaupt entsteht. Etwas Eigenes hatte Karine zunächst nicht im Sinn, bis sie 2019 von ihren Eltern zwei kleine Parzellen in Les Riceys erbte, deren Trauben bis dahin an andere Häuser verkauft worden waren. Sie entschied sich, mit ihnen einen anderen Weg zu gehen, und brachte im Folgejahr ihre ersten eigenen Weine auf den Markt. Drei Coteaux Champenois, also Stillweine aus der Champagne, die das Champagber-Sortiment ihres Mannes auf eigene Weise ergänzen und Karine zugleich eine ganz eigene Stimme geben.
3 Cépages vereint Pinot Blanc, Petit Meslier und Chardonnay zu gleichen Teilen und reift im Betonei, das den Wein klar prägt, ohne ihn glatt zu machen. Fontaine Dieu kommt reinsortig aus Pinot Noir und reift im Burgunderfass, ein ruhiger, ernsthafter Rotwein mit feinem Druck. Aus derselben Rebsorte stammt Rosé des Riceys – La Sourde, der im Edelstahl reift und seine kühle Klarheit unterstreicht. Karine arbeitet biologisch und greift im Keller so wenig wie möglich ein. Spontanvergärung, Reife auf der Feinhefe, weder Filtration noch Schönung. Die ältesten Reben stehen seit 1971 im Boden, und nur die besten Trauben gehen in die Cuvées. Die Mengen bleiben überschaubar, doch jede Flasche zeigt eine erkennbare Handschrift.

Die Champagner von Julien Prélat finden Sie hier.
| Name | Karine Prélat |
|---|---|
| Winzer | Karine Prélat |
| Ort | Celles-sur-Ource |
| Bewirtschaftung | biologisch |
| Gären | spontane Gärung |
| Ausbau | Verzicht auf Filtration und Schönung, wenig Schwefeleinsatz, teilweise ausgedehnte Hefelager |
| Lagerung | Edelstahl, Betonei und gebrauchte Holzfässer |
| Produktion | aktuell nur ca. 2000 Flaschen Flaschen |