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Champagne Rémi Leroy

Côte des Bar: beeindruckend saftige & mineralische Champagner mit jugendlicher Frische

Rémi Leroys Champagner vereinen Kraft und Finesse, zeigen reife, saftige Frucht und eine Cremigkeit, die von jugendlicher Frische begleitet wird. Sie sind zugänglich und gleichzeitig tiefgründig, druckvoll ohne zu überbordern – Champagner, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber nachhallen. Rémi kehrte 2008 ins Familienweingut zurück, als sein Vater noch Trauben an große Häuser verkaufte. Nach Stationen bei Biowinzern gründete er 2013 seine eigene Marke. Heute bewirtschaftet er 10 Hektar an der Côte des Bars, arbeitet biologisch und lässt die kargen Ton-Kalk-Böden in seinen Champagnern sprechen. Bei aller Tiefe und Charakterstärke steht die Trinkfreude im Mittelpunkt.

Weingut Leroy, Rémi

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Champagne Rémi Leroy

Als Rémi Leroy 2008 ins Familienweingut zurückkehrte, hatte sein Vater bereits über Jahre Trauben an große Champagnerhäuser verkauft. Rémi aber wollte mehr. Nach Ausbildungen zum Agraringenieur und Önologen in Avize und Bordeaux sowie Stationen auf Korsika und bei Biowinzern in der Champagne hatte er eine klare Vision für eigene Champagner. 2009 begann er mit der Arbeit daran, ließ ein Kelterhaus und eine Cuvérie bauen und gründete 2013 seine eigene Marke. Heute bewirtschaftet er an der Côte des Bars in Meurville 10 ha Rebfläche. Seine Champagner verbinden Kraft mit Frische, zeigen reife und intensive Frucht und ausbalancierte Hefenoten. Sie sind druckvoll und zugänglich zugleich, jugendlich und dennoch cremig. Was als kleine Produktion begann, hat sich zu einem Sortiment entwickelt, das die Vielfalt der Côte des Bars mit eigener Handschrift interpretiert.

Warum Rémi Leroy?

Rémi Leroy arbeitet mit einer Ruhe und Gelassenheit, die seiner Entschlossenheit keinen Abbruch tut. Die vielfältigen Erfahrungen, die er bei verschiedenen Weingütern und in unterschiedlichen Regionen gesammelt hat, fließen in Champagner ein, die zwischen Jugendlichkeit und Cremigkeit, zwischen Struktur und Zugänglichkeit changieren. Es sind Champagner mit Haltung und Tiefe, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber in Erinnerung bleiben. Seine Weine zeigen eine Präzision, die nicht kühl wirkt, und eine Kraft, die nicht überbordet. Das Terroir der Côte des Bars mit seinen kargen Ton-Kalk-Böden kommt in jedem Champagner zur Geltung, ohne dass die Trinkfreude darunter leidet. Das macht ihn zu einem Winzer, dessen Entwicklung man mit Neugier verfolgen sollte und dessen aktuelle Champagner bereits jetzt überzeugen.

Die Champagner

Die beiden Kerncuvées bilden das Fundament des Sortiments und zeigen zwei Facetten derselben Grundidee. Im Extra Brut überwiegt Pinot Noir, ergänzt durch einen stetig gewachsenen Anteil an Chardonnay für mehr Finesse und Ausgewogenheit. Die Cuvée vereint Geradlinigkeit mit Weichheit, eine puristische Note mit erstaunlicher Zugänglichkeit. Parallel dazu tritt der Brut Nature noch reduzierter auf und zeigt die Handschrift von Rémi Leroy in ihrer klarsten Form. Beide Champagner arbeiten mit etwa 30% Reserveweinen, ohne dabei ihre jahrgangstypische Prägung zu verlieren. Sie sind vielseitig einsetzbar und gleichzeitig charakterstark genug, um auch für sich allein zu bestehen.
Den Rosé Extra Brut kellert Rémi Leroy als Assemblage mit 15 bis 20% Rotwein. Das Ergebnis zeigt Frucht, Frische und Druck, dazu einen Grip durch die Tannine, der ihn zu einem hervorragenden Begleiter für kräftigere Speisen macht. Anders als der Rosé Extra Brut präsentiert sich der Rosé Demi Sec mit einer sanfteren, süßeren Facette und erweitert das Spektrum um eine zugänglichere Variante, die besonders zu Desserts oder als Aperitif ihre Stärken ausspielt.
Die beiden Millésimés Blanc de Noirs bzw. Blanc de Blancs zeigen die reinsortige Seite des Sortiments und markieren den Übergang zu den anspruchsvolleren Champagnern. Beide Jahrgangschampagner gewinnen durch ausgeprägte Frische und Struktur, profitieren vom Holzeinsatz und entwickeln mit weiterer Flaschenreife zusätzliche Komplexität und Tiefgründigkeit. Der Blanc de Blancs wird vollständig im Holz ausgebaut und zeigt eine präzise, mineralische Seite, während der Blanc de Noirs die kraftvolle Eleganz des Pinot Noir aus Meurville verkörpert.
Der Rosé de Saignée Les Crots stammt aus einer Einzellage und wird als reiner Pinot-Noir-Saft ohne Weißwein-Zugabe gekeltert. Die Saignée-Methode verleiht ihm Intensität und Struktur, die Herkunft aus einer spezifischen Parzelle macht ihn zu einem Terroir-Champagner mit eigenem Charakter. Den Abschluss bildet der Blanc de Quatre Cépages Mer sur Mont, der vier Rebsorten vereint und damit eine besondere Position im Sortiment einnimmt. Diese Cuvée repräsentiert Komplexität und zeigt, wie verschiedene Sorten sich ergänzen und zu einem vielschichtigen Ganzen werden können.

Weinberg & Keller

Die Rebfläche von Champagne Rémi Leroy besteht zu 70% aus Pinot Noir, zu 20% aus Chardonnay und zu etwa 10% aus Meunier. Ein kleiner Teil ist mittlerweile mit Pinot Blanc bestockt, einer Rebsorte, die in der Champagne selten geworden ist. Rémi möchte den Chardonnay-Anteil weiter erhöhen, obwohl diese Rebsorte an der Côte des Bars durch ihren frühen Austrieb verstärkt frostgefährdet ist. Die Reben sind im Durchschnitt 25 Jahre alt und haben sich über die Zeit hervorragend an die Gegebenheiten angepasst. Sie wurzeln tief in kargen Ton-Kalk-Böden, die dem Chablis ähneln und durch ihre geringe Auflage die Rebstöcke zwingen, sich intensiv mit dem Untergrund auseinanderzusetzen. Diese tiefe Durchwurzelung ist für Rémi ein entscheidender Faktor, denn auf diesem Weg erhalten die Champagner ihre charakterreiche Terroir-Typizität.

Um die Reben bestmöglich zu unterstützen und das Potenzial der Böden voll auszuschöpfen, arbeitet Rémi nach biologischen Richtlinien und ist mittlerweile HVE-zertifiziert. Organischer Dünger, natürliche Begrünung und eine gute Belüftung der Rebzeilen gehören ebenso zur Praxis wie das kontrollierte Pflügen mit dem Pferd, das die Böden schont und verdichtungsfrei hält. Besonders wichtig ist ihm eine vorausschauende Krankheitsprävention, um später möglichst wenig intervenieren zu müssen. All diese Maßnahmen zielen auf mehr Biodiversität und lebendige Böden ab, die wiederum zu gesunden und optimal reifen Trauben führen. Mit bewusst geringen Erträgen konzentriert er zusätzlich die Aromenintensität seiner Champagner. Jede Parzelle wird separat vinifiziert, um die unterschiedlichen Terroir-Charakteristika zu bewahren und später gezielt in den Cuvées einsetzen zu können.

Im Keller setzt sich die schonende Arbeitsweise fort. Die Trauben werden sanft gepresst, auf Umpumpen verzichtet Rémi, um die Weine nicht unnötig zu strapazieren. Die Gärung findet in kleinen Stahltanks und burgundischen Eichenfässern statt, der biologische Säureabbau wird konsequent durchgeführt. Anschließend reifen die Weine auf der Hefe mit regelmäßiger Battonage, die den Weinen Cremigkeit und Textur verleiht. Alle Champagner haben einen gewissen Barrique-Anteil, der Blanc de Blancs und die Lagenchampagner werden sogar vollständig im Holz ausgebaut. Für die Reserveweine nutzt Rémi eine réserve perpétuelle, ein System, das kontinuierlich mit älteren Jahrgängen gefüllt wird und so Komplexität und Homogenität über die Jahre sichert. Auf Schönung und Filtration hat er von Anfang an verzichtet, den Schwefeleinsatz reduziert er stetig weiter. Stattdessen setzt er auf positive Umwelteinflüsse wie eine präzise Temperaturführung bei der Weinbereitung, die den Weinen Stabilität verleiht, ohne sie zu belasten. Die Abfüllung erfolgt im Frühjahr mit möglichst geringer Dosage, danach lagern die Champagner noch mehrere Monate im Weingut, bevor sie in den Verkauf gelangen. Diese zusätzliche Reifezeit im Keller gibt den Champagnern die nötige Ruhe, um sich harmonisch zu entwickeln.

Auf einen Blick

Name Champagne Rémi Leroy
Winzer Rémi Leroy
Ort Meurville, Côte des Bar
Bewirtschaftung naturnah
Zertifizierung Haut Valeur Environnementale (HVE)
Pressen moderne pneumatische Presse (4.000 KG)
Gären Edelstahl und gebrauchte Holzfässer
Ausbau Lagerung auf der Hefe, Battonage, Verzicht auf Filtration und Schönung, minimale Zugabe von Schwefel
Lagerung Edelstahl und wenige gebrauchte Barriquefässer
Betriebsgröße 10 Hektar
Produktion 55.000 Flaschen

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