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Champagne Thomas Perseval

Montagne de Reims: kompromisslos eigenständige und puristische Champagner

Thomas Persevals Champagner sind kein Produkt von Technik oder Kalkül – sie sind direkte Übersetzungen einzelner Parzellen rund um Chamery: klar, druckvoll, ohne Dosage, mit einer Energie, die sich nicht erzwingen lässt. Thomas kehrte 2004 aus dem Burgund zurück, wo er begriffen hatte, was er in Chamery anders machen wollte. Er legt großen Wert auf gesunde, lebendige Böden als Grundlage für authentische, terroirbetonte Champagner. Heute bewirtschaftet er 2,5 Hektar Reben inmitten von 50 Hektar Ackerland, seit 2012 biologisch zertifiziert – und erzeugt Parzellenchampagner, die so unverwechselbar nach ihrer Herkunft schmecken wie kaum etwas sonst von der Montagne de Reims.

Weingut Perseval, Thomas

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Champagne Thomas Perseval

Die Etiketten von Thomas Perseval stechen sofort ins Auge: Jede Flasche trägt eine eigene, handgezeichnete Illustration, die das Weingut und seine Parzellen auf eigenwillige Weise in Szene setzt. Dahinter steckt ein Betrieb, der sich von den meisten anderen in der Champagne grundlegend unterscheidet. Die Familie Perseval bewirtschaftet in Chamery, einer Premier-Cru-Gemeinde im Herzen der Montagne de Reims, seit Generationen Ackerland und Weinberge zugleich – rund 50 Hektar insgesamt, davon nur 2,5 Hektar Weinreben, der Rest Getreidefelder. Was früher in der Region normal war, ist heute unter Spitzenproduzenten kaum noch zu finden. Thomas ist Bauer im besten Sinne, geprägt durch eine Agrartradition, die weit vor dem Weinbau beginnt. Seine Großeltern lieferten die Trauben noch an die Genossenschaft, seine Eltern begannen Anfang der 1980er Jahre unter dem Namen Perseval-Harteel eigene Champagner abzufüllen, in einem alten Pferdestall, der dafür zum Weingut umgebaut wurde.

Thomas kehrte 2004 aus dem Burgund zurück, wo er bei der biodynamisch wirtschaftenden Domaine Thierry Guillot in Saint-Romain gearbeitet und begriffen hatte, was er in Chamery anders machen wollte. „Ich möchte vor allem einen Terroir-Wein erzeugen“, sagt er – und das ist kein Bekenntnis zur Bescheidenheit, sondern seine klare Philosophie. 2009 begann die Umstellung auf biologischen Anbau, 2012 folgte die Zertifizierung. Seither vinifiziert Thomas seine sechs Parzellen bewusst einzeln und hat neben den drei klassischen Champagnerrebsorten auch alte Sorten wie Petit Meslier, Arbanne und Pinot Blanc gepflanzt, um die Biodiversität im Weinberg zu stärken.

Warum Champagner von Thomas Perseval?

Ausdrucksstark und präzise, individuell und mit Tiefgang. Was Thomas Perseval auszeichnet, ist nicht allein seine konsequente ökologische Haltung, sondern die Tatsache, dass er das Land, auf dem er arbeitet, durch und durch kennt: als Winzer, aber auch als Getreidebauer und Nachfahre einer langen Agrartradition. Er verzichtet auf Dosage und Filtration, arbeitet mit minimaler Schwefelzugabe und lässt die Weine spontan in Eichenfässern vergären. Die Champagner sind keine Stilübungen, sondern direkte Übersetzungen von sechs klar definierten Parzellen rund um Chamery. Die vier Lagenweine tragen die Namen ihrer Herkunft, und genau so schmecken sie: klar und ortsgebunden, mit einer Energie, die man nicht konstruieren kann. Diese fordernd puristischen Champagner begeistern uns sehr und sind großartige Speisenbegleiter.

Die Champagner

Als Einstiegscuvée fasst Art' Terre das Profil des Weinguts in einem Wein zusammen. Pinot Noir und Meunier stellen gemeinsam den Hauptanteil, Chardonnay kommt mit einem kleineren Anteil hinzu. Der Ausbau im Barrique verleiht der Cuvée Tiefe und eine subtile Textur, die ihren druckvollen brut-nature-Charakter trägt und umrahmt.

Die vier Lagenweine sind als Millesimé abgefüllte Einzelparzellen, die jeweils eine Rebsorte und ein klar umrissenes Stück Chamery in den Vordergrund stellen. Der Blanc de Blancs Le Village ist ein reiner Chardonnay aus dem Herzen des Dorfes und zeigt, wie anders diese Rebsorte auf der Montagne de Reims wirken kann: nicht schlank und klar wie an der Côte des Blancs, sondern voll und mit einer satten, fast weinartigen Tiefe. Vom Unterhang des Dorfes, an dem tiefgründige Sandböden den Reben eine eigentümliche Freiheit geben, stammt der Blanc de Noirs La Pucelle, ein Meunier-Champagner mit einer schlanken Direktheit, die man bei dieser Rebsorte selten so deutlich ausgeprägt findet. Kraftvoller und dichter gibt sich der Blanc de Noirs Le Hazat aus 100% Pinot Noir, dem der lange Holzausbau Tiefe und Länge verleiht, ohne die strukturelle Klarheit der Rebsorte zu überdecken. Die Lage La Masure gibt es in zwei Varianten: Einmal als Blanc de Noirs-ausgebauter weißer Champagner, gleichermaßen kraftvoll und von einer Präzision, die den Charakter des Pinot Noir der Montagne de Reims unmittelbar erfahrbar macht. Aus exakt demselben Weinberg entsteht auch der Jahrgangs-Rosé La Masure, ein Rosé de Macération, dessen Farbe und Textur allein durch verlängerten Schalenkontakt entstehen.

Weinberg & Keller

Die sechs Parzellen von Thomas Perseval liegen in den Mittel- und Tieflagen rund um Chamery, das sich wie ein natürliches Amphitheater um seine Weinberge legt. Zwar machen die 2,5 Hektar Reben nur einen kleinen Teil des Gesamtbetriebs aus, liegen Thomas aber besonders am Herzen. Die ältesten Stöcke wurden noch von den Großeltern gepflanzt und sind heute rund 55 Jahre alt. Die Böden variieren je nach Lage von Lehmsand über Tonsand bis hin zu Tonkalkstein, und genau hier setzt Thomas den Fokus seiner Arbeit: Lebendige, gut strukturierte Böden sind für ihn die Grundlage für alles, was im Anschluss folgt. Neben Pinot Noir und Meunier, die jeweils den größten Anteil einnehmen, sowie etwas Chardonnay wachsen auf dem Weingut auch winzige Mengen der alten Sorten Arbanne, Petit Meslier und Pinot Blanc, die zusammen gerade einmal 0,06 Hektar ausmachen. Sie fördern die Biodiversität im Weinberg und verleihen einzelnen Cuvées zusätzliche Tiefe. Zwischen den Reihen sät Thomas Erbsen, Sommergerste und andere Pflanzen, die den Boden beleben, düngen und schützen. Dazu kommen selbst angesetzte Kräutertees, die auf die Rebstöcke ausgebracht werden.

Im Keller übernimmt Zeit die Rolle, die anderswo Technik spielen würde. Jede Parzelle wird einzeln und spontan vergoren, anschließend reifen die Weine neun bis zwölf Monate auf der Hefe in gebrauchten Barriquefässern oder Emailletanks. Biologischer Säureabbau findet nach Bedarf statt. Es wird weder geschönt noch filtriert. Das Hefelager beträgt mindestens zwei Jahre, für die Lagenweine vier bis fünf Jahre. Degorgiert wird noch „à la volée“, also von Hand und ohne den Hefesatz nach dem Rütteln im Flaschenhals einzufrieren. Die Abfüllung erfolgt ohne Dosage und mit minimaler Schwefelzugabe, um so den Charakter der Champagner bestmöglich zur Geltung zu bringen.

Auf einen Blick

Name Champagne Thomas Perseval
Winzer Thomas Perseval
Ort Chamery, Montagne de Reims
Bewirtschaftung biologisch, teils biodynamisch
Zertifizierung Agruculture Biologique, EU Bio Siegel seit 2012
Pressen alte Coquart Presse mit 4.000 kg
Gären spontane Gärung
Ausbau Lagerung auf der Hefe, Verzicht auf Filtration und Schönung, minimale Zugabe von Schwefel
Lagerung gebrauchte Barriquefässer und Emailletanks
Betriebsgröße 2,5 Hektar
Produktion 11.000 Flaschen

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