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Champagne Georges Remy

Montagne de Reims: kraftvolle, terroir- und holzgeprägte Pinot-Noir-Champagner

Georges Remy macht Champagner, die man nicht vergisst: dicht, würzig, von einer Tiefe, die man selten findet. In Eichenfässern ausgebaut, ohne Dosage abgefüllt, von alten Reben auf Grand-Cru-Böden in Bouzy, Ambonnay, Louvois und dem Premier Cru Tauxières – jede Flasche ein Ausdruck echter Terroir-Arbeit. Der ausgebildete Önologe kehrte nach Stationen in Bordeaux ins Familienweingut zurück und startete 2011 nicht mit Champagner, sondern einem stillen Coteaux Champenois. Wer so anfängt, meint es ernst. Seit 2018 ist der Betrieb biozertifiziert, die Qualität wächst mit jedem Jahrgang. Die Champagner von Georges Remy zählen zum Interessantesten, was es in der enorm spannenden Region zu entdecken gibt!

Weingut Remy, Georges

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Champagne Georges Remy

„Der Wein entsteht im Weinberg“ – für Georges Rémy ist das keine Floskel, sondern der Kern seiner gesamten Philosophie. Georges ist ausgebildeter Önologe, verfeinerte sein Handwerk bei einigen Weingütern in Bordeaux und kehrte danach nach Bouzy zurück, ins Herz der Montagne de Reims, wo seine Familie seit Generationen Reben kultiviert. Sein Großvater begann in den 1950er Jahren mit der eigenen Weinbereitung, sein Vater zog sich eine Generation später wieder in den reinen Traubenanbau zurück. Erst Georges, der dritte in der Reihe, weckte das Weingut wieder zum Leben: 2011 startete er mit einem stillen Rotwein, einem Coteaux Champenois aus der Parzelle Les Vaudayants, weil ihn der Pinot Noir faszinierte, lange bevor er an Champagner dachte. Erst 2014 folgte dann die erste Traubenlese für die Champagner-Herstellung!

Heute bewirtschaftet Georges 5,3 Hektar in 17 einzelnen Parzellen, verteilt über die legendären Grand Cru-Gemeinden Bouzy, Ambonnay und Louvois sowie das Premier Cru-Dorf Tauxières. Alle Flächen werden seit 2018 zertifiziert biologisch bewirtschaftet. Selbstbewusst arbeitet Georges mit den alten Rebstöcken, die bereits seit über 40 Jahren und mehr im Ertrag stehen. Er gehört zu den letzten Winzern der Champagne, die wirklich spät ernten und dabei auf einen potenziellen Alkohol von 11,5 bis 12 Volumenprozent warten, eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für den Charakter aller seiner Champagner. Ausprobieren und stetig verbessern ist das Motto von Georges Remy – und so steigt die Qualität und der Anspruch von Jahr zu Jahr.​​​​

Warum Georges Remy?

Bereits seit einigen Jahren gehören wir zur ständig wachsenden Fangemeinde dieses bemerkenswerten Winzers. Georges baut ein Sortiment auf, das von Anfang an auf Substanz setzt, nicht auf Größe. Seine Champagner entstehen aus einzelnen, mit großer Sorgfalt bearbeiteten Einzellagen, reifen in Barriques und werden ohne Dosage abgefüllt. Was dabei entsteht, ist keine Stilübung, sondern ernsthafte Terroir-Arbeit: kraftvoll und gleichzeitig präzise, immer von einer unverwechselbaren Handschrift geprägt. Dass er seine Laufbahn mit stillen Rotweinen begann und Champagner erst folgte, als er dafür bereit war, sagt viel über seinen Ansatz aus: Georges hat erst 2014 mit der Champagnerproduktion begonnen und vinifiziert seine Einzellagen seither Schritt für Schritt zu eigenständigen Cuvées. Wer seine Champagner heute trinkt, erlebt ein Weingut, das gerade erst in seine eigentliche Tiefe findet.

Die Champagner

Les Quatre Terroirs ist die Herz-Cuvée des Weinguts und zugleich ein Porträt aller vier Lagen: die Grands Crus Bouzy, Ambonnay und Louvois sowie das Premier-Cru-Terroir von Tauxières. Pinot Noir dominiert die Assemblage klar, mit einem kleineren Anteil Chardonnay. Ausgebaut in Eichenfässern entwickelt der Champagner eine würzig-rauchige Tiefe mit lebendiger Mineralität und erstaunlicher Zugänglichkeit.

Aus einer Einzellage in Tauxières zeigt Les Muits als reinsortiger Blanc de Blancs eine ganz andere Textur als die Pinot-Noir-geprägten Cuvées: kalkig, von anhaltender Frische und feiner Spannung.

Aus einer Parzelle, in der Reben aus den frühen 1970er Jahren auf tonig-kalkigen Böden wachsen, vereint Le Mont de Tauxières Pinot Noir und Chardonnay zu gleichen Teilen. Die Cuvée pendelt klug zwischen den Charakteren beider Rebsorten und besitzt eine Dichte, die sich mit Lagerung weiter entfaltet.

Der Grand Cru Blanc de Noirs fasst mehrere Parzellen in Bouzy zusammen und arbeitet ausschließlich mit Pinot Noir. Kraftvoll im Auftritt und doch von einer Geschmeidigkeit, die Bouzy-Pinot typischerweise mitbringt. Noch weiter in die Geschichte des Weinguts führt Les Hauts Clos: Die Parzelle wurde 1960 von Georges' Großvater angelegt, und aus eben diesen Rebstöcken entnimmt Georges heute die Stecklinge für alle Neupflanzungen im Betrieb. Der Champagner trägt diese Geschichte spürbar in sich, komplex, vielschichtig und von großer Länge.

Les Vaudayants ist die Einzellage, mit der alles begann: Hier produzierte Georges 2011 seinen ersten Coteaux Champenois, den stillen Bouzy Rouge, der sein Weingut begründete. Aus denselben Reben entsteht Vaudayants Rosé, ein Grand Cru Assemblage-Rosé aus reinem Pinot Noir, dicht und von einer Energie, die viele Rosés nicht mitbringen. Les Juliennes ist ein Rosé de Maceration, ebenfalls aus der Grand Cru-Gemeinde Bouzy, bei dem der Pinot Noir vor der Gärung auf den Schalen mazeriert wird, was dem Champagner eine kräftigere Farbe und mehr Struktur verleiht als bei einem klassischen Assemblage-Rosé.

Weinberg & Keller

Seit 2012 bearbeitet Georges seine Böden konsequent mit dem Pflug bearbeitet und verzichtet dabei vollständig auf Herbizide. Seit 2015 bewirtschaftet er seine Weinberge biologisch, seit 2018 ist die gesamte Rebfläche offiziell zertifiziert. Seit 2016 stellt er seinen eigenen Kompost her, um die Bodengesundheit aus dem Betrieb selbst heraus zu nähren. Gründüngung, Belüftung und Bodenlockerung ergänzen die Arbeit, hinzu kommen Hecken und Bäume, die Georges bewusst in die Landschaft zurückbringt, um die Biodiversität zu stärken. Die Reben stehen im Schnitt seit 45 Jahren in den Lagen. Die Trauben werden sehr spät gelesen, denn Georges hält die exakte Reife für den entscheidenden Faktor für seine kraftvollen und extraktreichen Grundweine. Sie werden anschließend von Hand sortiert und entrappt.

Im Keller vergärt Georges nach Parzellen getrennt und ausschließlich mit selbst kultivierten Hefen in Eichenfässern unterschiedlicher Größe, von 228 bis 500 Liter sowie in 300-Liter-Fässern in Zigarrenform, und lässt die Weine zehn Monate auf der Feinhefe reifen. Der biologische Säureabbau wird konsequent zugelassen, Reserveweine lagern in großen Foudres. Auf Filtrierung und Schönung verzichtet Georges ebenso wie auf Dosage, alle Champagner werden als Brut Nature mit minimaler Schwefelzugabe abgefüllt. Es ist diese Anhäufung kleiner, bewusster Entscheidungen, die seinen Champagnern ihre Eigenständigkeit gibt.

Auf einen Blick

Name Champagne Georges Remy
Ort Bouzy, Montagne de Reims
Bewirtschaftung biologisch
Zertifizierung Agriculture Biologique, Ecocoert, EU Bio Siegel seit 2018
Pressen alte Coquard-Presse mit 4.000 kg
Gären spontane Gärung
Ausbau Lagerung auf der Hefe, biologischer Säureabbau, Verzicht auf Filtration und Schönung, geringer Einsatz von Schwefel
Lagerung Edelstahl und gebrauchte Holzfässer
Betriebsgröße 5,3 Hektar
Produktion 22.000 Flaschen

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