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Champagne Rosé brut nature 2023
€ 58,50
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Aroma
Die Reihenfolge der Aromengruppe zeigt die Intensität.
Geschmack und Bewertung
Je weiter außen der Punkt liegt, desto stärker ist das Kriterium.
| Name | Champagne Rosé brut nature 2023 |
|---|---|
| Winzer | Petit Clergeot |
| Status | Récoltant manipulant (RM) = unabhängiger Winzer, eigene Trauben |
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne - Côte des Bar |
| Weinart | Champagner |
| Rebsorten |
Chardonnay (100%) |
| Anbau | biologisch (nicht zertifiziert) |
| Trinkreife | 2026 bis 2035 |
| Dosage | 0 Gramm / Liter |
| Degorgiert | Januar 2026 |
| Flaschen pro Jahr | 1.272 Flaschen |
| Verschluss | Naturkork |
| Alkohol | 12,5% |
| Stil | feine Holznote, energiegeladen, körperreich |
|---|---|
| Champagner Typ |
Rosé im Holz ausgebaut für Fortgeschrittene für Einsteiger Essensbegleiter Einzellage |
| Speiseempfehlungen |
gegrillter oder gebratener Fisch Meeresfrüchte Sushi & Co. als Aperitif Ofen- und Pfannengemüse Tartes & Quiches Gerichte mit Sahne- oder Buttersoße Nudelgerichte & Teigtaschen intensive vegetarische Gerichte |
|---|---|
| Anlass |
auf der Terrasse Abend mit Freunden perfektes Geschenk besonderer Anlass besonders lagerbar |
| Weinberge | Weinberg Les Commes in Polisot |
|---|---|
| Anbau | biologisch (nicht zertifiziert) |
| Jahrgänge | 2023 |
| Reservewein | keine Reserveweine |
| Gärung | spontane Gärung |
| Ausbau |
Verzicht auf Filtration und Schönung minimale Zugabe von Schwefel |
| Biologischer Säureabbau | durchgeführt |
| Lagerung | großes gebrauchtes Holzfass |
| Trinktemperatur | 10 bis 12°C |
|---|---|
| Dekantieren | bis zu einer halben Stunde |
| Glas | Weißwein-, großes Champagner- oder Universalglas |
| als Aperitif |
| gegrillter oder gebratener Fisch |
| Meeresfrüchte |
| Sushi & Co. |
| intensive vegetarische Gerichte |
| Ofen- und Pfannengemüse |
| Nudelgerichte & Teigtaschen |
| Gerichte mit Sahne- oder Buttersoße |
| Tartes & Quiches |
| Inverkehrbringer | Clergeot Sébastian, 10110 Polisot, Frankreich |
|---|---|
| Flaschengröße | 0,75 Liter |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
Champagne Rosé brut nature
In den WarenkorbLaut Rückenetikett sieht der Rosé-Champagner von Petit Clergeot aus wie ein Rosé, ist aber keiner. Hinter der Cuvée steht Paul-Bastien Clergeot, der in Polisot an der Côte des Bar den elterlichen Betrieb übernahm und sich Presse und Keller von Grund auf selbst einrichtete. Er gehört zur jungen Winzergeneration der Aube und ist öfter in den Reben und auf dem Rad als im Büro. Sein Leitmotto lautet „eine Lage, eine Rebsorte, ein Jahrgang“. Für diese Füllung wählte er ausschließlich Chardonnay aus der Lage Les Commes und ließ den Most rund 10 Stunden auf den Schalen mazerieren.
Die knapp acht Hektar des Guts liegen rund um Polisot an der Côte des Bar. Les Commes zieht sich oberhalb des Dorfes über Kimmeridge-Mergelkalk, den typischen Boden dieser Ecke der Aube. Paul-Bastien arbeitet die Böden von Hand und behandelt die Reben nur mit Schwefel und Kupfer, der Betrieb ist biozertifiziert. Den weißen Chardonnay ließ er rund zehn Tage auf den Schalen und baute den Wein danach im Holzfass aus. Dosiert wird nichts, der Champagner bleibt kompromisslos trocken.
Kupferfarben schimmert der Champagner im Glas, mit einem Stich ins Altrosa, den keine rote Traube hergibt. In der Nase Quitte und gebackener Apfel, dazu Orangenschale, ein Hauch getrockneter Blüten und ein nussiger Ton aus dem Fass. Am Gaumen sorgt die lange Maischestandzeit für Zug und einen feinen Gerbstoff, wie man ihn sonst eher von Weißweinen mit Schalenkontakt kennt. Nichts lenkt von der Trockenheit ab, die Mousse bleibt fein. Im Nachgang hängt eine salzig-herbe Note von Zitrusschale nach.
Champagne Petit Clergeot
Côte des Bar: präzise Einzellagen-Champagner mit handwerklicher Konsequenz
Kein Ausgleich, kein Kompromiss: Die Champagner von Paul-Bastien Clergeot erzählen von einem Ort, einem Jahrgang, einer Ernte. In Polisot im Süden des Départment Aube bewirtschaftet der junge Winzer seine Lagen seit 2017 mit wachsender Entschiedenheit: ohne Traktoren, ohne Herbizide, mit eigenem Kompost und einem Gespür für das, was Kimmeridge-Böden und alte Reben preisgeben wollen. Die Weine sind straff, mineralisch, salzig – mal kantiger Stahl, mal Amphoren, mal geschmeidiges Holzfass, stets klar im Charakter und ehrlich im Ausdruck. Paul-Bastien Clergeot gehört zu den jungen, aufstrebenden und extrem vielversprechenden Winzern der Region und schafft es bereits jetzt, umwerfende Champagner zu kreieren.