€ 135,00
Champagne Millésime brut Rosé Grande Sendrée - inkl. Geschenkbox 2018
Robert Parker Wine Advocate: 93/100
Winespectator: 94/100
Decanter: 90/100
Eichelmann: 5/5
€ 135,00
für 0,75 Liter (€ 180,00 / 1 Liter) inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten
Aroma
Die Reihenfolge der Aromengruppe zeigt die Intensität.
Geschmack und Bewertung
Je weiter außen der Punkt liegt, desto stärker ist das Kriterium.
| Name | Champagne Millésime brut Rosé Grande Sendrée - inkl. Geschenkbox 2018 |
|---|---|
| Winzer | Drappier |
| Status | Negotiant manipulant (NM) = kauft in größeren Mengen zu |
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne - Côte des Bar |
| Weinart | Champagner |
| Rebsorten |
Chardonnay (30%) Pinot Noir / Spätburgunder (70%) |
| Anbau | Haut Valeur Environnementale (HVE) |
| Trinkreife | 2026 bis 2038 |
| Dosage | 6 Gramm / Liter |
| Degorgiert | April 2025 |
| Verschluss | Naturkork |
| Alkohol | 12,0% |
| Stil | viel Autolyse / Brioche, zugänglich, feine Holznote, finessenreich |
|---|---|
| Champagner Typ |
Jahrgangschampagner Prestige Cuvée Rosé für Fortgeschrittene zum Aperitif im Holz ausgebaut |
| Anlass |
Abend zu zweit besonderer Anlass besonders lagerbar Essensbegleiter |
|---|
| Weinberge | Weinberge mit Kimmeridge-Böden |
|---|---|
| Anbau | Haut Valeur Environnementale (HVE) |
| Jahrgänge | 2015 |
| Reservewein | kein Reservewein |
| Gärung | Reinzuchthefe |
| Biologischer Säureabbau | durchgeführt |
| Lagerung | teils gebrauchtes Barriquefass |
| Dauer Hefelager | 72 Monate |
| Trinktemperatur | 10 bis 12°C |
|---|---|
| Dekantieren | nicht empfohlen |
| Glas | Weißwein-, großes Champagner- oder Universalglas |
| Inverkehrbringer | Champagne Drappier. 10200 Urville, France |
|---|---|
| Flaschengröße | 0,75 Liter |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
Champagne Millésime brut Rosé Grande Sendrée - inkl. Geschenkbox
In den WarenkorbAus einer geschichtsträchtigen Lage in Urville stammt Millésime Rosé Grande Sendrée, eine der raren Prestige-Cuvées des Hauses Champagne Drappier. Der Name Sendrée geht auf den großen Brand (franz. „cendre“) von 1836 zurück, der die Lage mit Asche bedeckte. Ein Schreibfehler im Lagenverzeichnis machte aus dem führenden „c“ ein „s“ und prägte damit die heutige Bezeichnung des Champagners. Die Lage ist größtenteils mit Pinot Noir bestockt, ergänzt um einen kleineren Anteil Chardonnay. Das Haus bewirtschaftet seine Weinberge rund um Urville seit 1808 in Familienhand, mittlerweile in der achten Generation unter der Leitung von Michel Drappier. Aufgelegt wird diese Cuvée nur in besonders guten Jahrgängen und wird noch vollständig von Hand gerüttelt.
Die Reben wachsen auf Kimmeridge-Mergelkalk, dem prägenden Boden der Côte des Bar, bewirtschaftet nach biologischen Grundsätzen. Für den Rosé kommt die Saignée-Methode zum Einsatz: Dafür bleiben die entrappten Trauben vor dem Pressen kurz mit den Schalen in Kontakt, damit der Most etwas Farbe und Aroma aufnimmt, bevor ausschließlich die erste, bei sehr niedrigem Druck gewonnene Pressung weiterverarbeitet wird. Die Moste und Weine werden ausschließlich durch Schwerkraft von einer Station zur nächsten geleitet, der Most klärt sich auf natürlichem Weg. Nach dem biologischen Säureabbau reift ein Teil des Grundweins in großen Holzfässern. Unfiltriert verbringt die Cuvée anschließend mehr als sechs Jahre auf der Hefe, die Schwefelzugabe ist minimal.
In der Nase zeigt der Rosé reife Erdbeeren und Himbeeren, unterlegt von einem Hauch Veilchen und dezenten Röstnoten von Brioche. Am Gaumen wirkt er saftig und rund, getragen von einer feinen Perlage und einem strafferen Rückgrat aus lebendiger Säure. Rote Beerenfrüchte sind auch hier präsent, ergänzt um einen Hauch kandierte Orange, bevor eine leicht mineralische Note den Abgang prägt. Diese Balance aus Frucht und Struktur bietet einige Jahre Reifepotenzial. Am Ende bleibt vor allem der straffe, mineralische Nachhall im Gedächtnis.
Champagne Drappier
Côte des Bar: charakterstarke Champagner von einem familiengeführten Pionier
Straff, mineralisch und von einer feinen Salzigkeit getragen: die Champagner aus Urville tragen deutlich die Handschrift von Pinot Noir und dem Kalkboden der Côte des Bar. Die Dosage bleibt gering, der Schwefeleinsatz zurückhaltend, der Ausbau setzt ganz auf den Jahrgang. So erinnert der Stil eher an kraftvollen Wein als an banalen Aperitif. Dahinter steht die Familie Drappier, seit 1808 in Urville ansässig, seit 1951 mit eigenem Namen auf dem Etikett. Michel Drappier führt das Haus seit 1979, seine Kinder Charline, Hugo und Antoine stellen die achte Generation und arbeiten längst selbst in Weinberg und Keller mit.