€ 45,90
Champagne brut nature 2021
Eichelmann: 4/5
€ 45,90
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Aroma
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Geschmack und Bewertung
Je weiter außen der Punkt liegt, desto stärker ist das Kriterium.
| Name | Champagne brut nature 2021 |
|---|---|
| Winzer | Leroy, Rémi |
| Status | Récoltant manipulant (RM) = unabhängiger Winzer, eigene Trauben |
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne - Côte des Bar |
| Weinart | Champagner |
| Rebsorten |
Chardonnay (20%) Meunier (10%) Pinot Noir / Spätburgunder (70%) |
| Jahrgänge | 2021, 30% 2020 - 2015 |
| Reservewein | 30% aus den fünf vorhergehenden Jahren |
| Anbau | Haut Valeur Environnementale (HVE) |
| Trinkreife | 2024 bis 2029 |
| Dosage | 0 Gramm / Liter |
| Degorgiert | August 2023 |
| Verschluss | Naturkork |
| Alkohol | 12,5% |
| Stil | energiegeladen |
|---|---|
| Champagner Typ |
zum Aperitif für Fortgeschrittene für Einsteiger Essensbegleiter |
| Speiseempfehlungen |
gegrillter oder gebratener Fisch Meeresfrüchte Sushi & Co. als Aperitif |
|---|---|
| Anlass |
für jeden Tag Abend mit Freunden Abend zu zweit perfektes Geschenk besonderer Anlass |
| Weinberge | Kimmeridgien-Böden |
|---|---|
| Alter der Reben | 1998 gepflanzt |
| Anbau | Haut Valeur Environnementale (HVE) |
| Gärung | Reinzuchthefe |
| Ausbau |
Verzicht auf Filtration und Schönung minimale Zugabe von Schwefel |
| Biologischer Säureabbau | durchgeführt |
| Lagerung | Edelstahltank |
| Dauer Hefelager | 18 Monate |
| Trinktemperatur | 10 bis 12°C |
|---|---|
| Dekantieren | nicht empfohlen |
| Glas | Weißwein-, großes Champagner- oder Universalglas |
| als Aperitif |
| gegrillter oder gebratener Fisch |
| Meeresfrüchte |
| Sushi & Co. |
| Inverkehrbringer | SCEV Bel'Roy, 10200 Meurville, Frankreich |
|---|---|
| Flaschengröße | 0,75 Liter |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
Champagne brut nature
In den WarenkorbDer Champagner Brut Nature von Rémi Leroy stammt aus Meurville an der Côte des Bar, dem südlichen Zipfel der Champagne. Lange verkaufte die Familie ihre Trauben an die großen Häuser, ehe der in Bordeaux ausgebildete Önologe und Agraringenieur begann, einen Teil selbst auf Flaschen zu ziehen. Heute verarbeitet Rémi rund ein Drittel der Ernte vom knapp neun Hektar großen Familienweingut unter eigenem Namen. In der Cuvée gibt Pinot Noir den Ton an, begleitet von Chardonnay und einem kleinen Anteil Meunier, gelesen von durchschnittlich gut zwei Jahrzehnte alten Reben.
Die kargen Böden gehören zum Kalkmergel des Kimmeridgium, wie man ihn auch im nahen Chablis findet. Auf dem Plateau über dem Dorf liegt zudem reiner Portland-Kalk, eine Seltenheit in der Champagne, die die Reben tief wurzeln lässt. Rémi arbeitet weitgehend biologisch, bringt Kompost aus und hält die Erträge niedrig, um reifes, konzentriertes Lesegut zu gewinnen. Nach sanfter, rascher Pressung vergärt der Most größtenteils im Stahltank, ein kleiner Teil im Holzfass, ergänzt um etwas Reservewein. Danach reift der Champagner rund zwei Jahre auf der Hefe und verbleibt ohne Dosage.
In der Nase wirkt der Brut Nature klar und kühl, mit roter Beerenfrucht, mineralischen Noten von Gestein und Schiefer, dazu Limette, Grapefruit und Zitronenöl, ein Hauch Minze und Salbei sowie eine feine Pfeffrigkeit. Am Gaumen zeigt sich Rémi Leroys Stil unverstellt, straff und mineralisch, mit herzhaftem Trinkfluss und einer spannungsgeladenen, salzig anklingenden Länge. Die ausgebliebene Dosage legt das Kalkterroir frei, ohne dass dem Champagner Frucht oder Tiefe abgehen. Erstaunlich weinig für einen Schaumwein, kompromisslos trocken, mit einer Struktur, sich über einige Jahre zu entwickeln.
Champagne Rémi Leroy
Côte des Bar: beeindruckend saftige & mineralische Champagner mit jugendlicher Frische
Rémi Leroys Champagner vereinen Kraft und Finesse, zeigen reife, saftige Frucht und eine Cremigkeit, die von jugendlicher Frische begleitet wird. Sie sind zugänglich und gleichzeitig tiefgründig, druckvoll ohne zu überbordern – Champagner, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber nachhallen. Rémi kehrte 2008 ins Familienweingut zurück, als sein Vater noch Trauben an große Häuser verkaufte. Nach Stationen bei Biowinzern gründete er 2013 seine eigene Marke. Heute bewirtschaftet er 10 Hektar an der Côte des Bars, arbeitet biologisch und lässt die kargen Ton-Kalk-Böden in seinen Champagnern sprechen. Bei aller Tiefe und Charakterstärke steht die Trinkfreude im Mittelpunkt.