€ 74,50
Champagne Grand Cru Blanc de Blancs extra brut Lydien N° 80
€ 74,50
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Aroma
Die Reihenfolge der Aromengruppe zeigt die Intensität.
Geschmack und Bewertung
Je weiter außen der Punkt liegt, desto stärker ist das Kriterium.
| Name | Champagne Grand Cru Blanc de Blancs extra brut Lydien N° 80 |
|---|---|
| Winzer | Regnault, Stephane |
| Status | Récoltant manipulant (RM) = unabhängiger Winzer, eigene Trauben |
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne - Côte des Blancs |
| Weinart | Champagner |
| Rebsorten |
Chardonnay (100%) |
| Anbau | biodynamisch (nicht zertifiziert) |
| Trinkreife | 2023 bis 2032 |
| Dosage | 1 Gramm / Liter |
| Degorgiert | Juni 2023 |
| Flaschen pro Jahr | 2.650 Flaschen |
| Verschluss | Naturkork |
| Alkohol | 12,0% |
| Stil | viel Autolyse / Brioche, feine Holznote, energiegeladen |
|---|---|
| Champagner Typ |
zum Aperitif Blanc de Blancs im Holz ausgebaut Einzellage für Fortgeschrittene |
| Speiseempfehlungen |
gegrillter oder gebratener Fisch Meeresfrüchte Sushi & Co. als Aperitif Frischkäse |
|---|---|
| Anlass |
Abend zu zweit besonderer Anlass besonders lagerbar Essensbegleiter |
| Weinberge | Einzellage Le Chemin de Flavigny in Oger |
|---|---|
| Anbau | biodynamisch (nicht zertifiziert) |
| Jahrgänge | 2018 (65%), 2017 bis 2014 |
| Reservewein | 50% Reservewein aus 2015 bis 2016 |
| Gärung | spontane Gärung |
| Ausbau |
ausgedehntes Hefelager Verzicht auf Filtration und Schönung minimale Zugabe von Schwefel |
| Biologischer Säureabbau | durchgeführt |
| Lagerung | teils gebrauchtes Barriquefass |
| Dauer Hefelager | 47 Monate |
| Trinktemperatur | 10 bis 12°C |
|---|---|
| Dekantieren | nicht empfohlen |
| Glas | Weißwein-, großes Champagner- oder Universalglas |
| als Aperitif |
| gegrillter oder gebratener Fisch |
| Meeresfrüchte |
| Sushi & Co. |
| Frischkäse |
| Inverkehrbringer | Champagne Stéphane Regnault, 51190 Le Mesnil sur Oger, Frankreich |
|---|---|
| Flaschengröße | 0,75 Liter |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
Champagne Grand Cru Blanc de Blancs extra brut Lydien N° 80
In den WarenkorbDen Namen für den Champagner Lydien N° 80 lieferte eine Tonleiter, denn Stéphane Regnault greift selbst gern zum Saxofon und tauft seine Cuvées nach Jazzskalen. Vor dem Weinbau arbeitete er als Ingenieur in der Luft- und Raumfahrt und später als Sommelier in London, ehe er 2007 an die Côte des Blancs zurückkehrte und nach und nach das Familienweingut übernahm. Die Chardonnay-Trauben für diese Abfüllung stammen ausschließlich aus der Grand-Cru-Lage Chemin de Flavigny in Oger, allesamt von alten Reben.
Die Einzellage Chemin de Flavigny liegt voll nach Süden ausgerichtet an einem sanften Hang in Oger, wo die Reben unter einer sehr leichten Deckschicht im kompakten, leicht zerklüfteten Kreideuntergrund wurzeln. Stéphane verzichtet auf synthetische Pflanzenschutzmittel, richtet sich nach den Mondzyklen und behandelt die Reben mit Pflanzentees und Auszügen. Vergoren wird spontan, der Jahrgangswein reift in Fässern, ergänzt um Reserveweine aus einer fortlaufenden Solera, deren Jahrgänge summiert die Zahl im Namen ergeben. Der biologische Säureabbau läuft vollständig ab. Ein langes Hefelager und minimale Dosage prägen den herben, präzisen Stil.
Offen und ausdrucksstark zeigt er sich schon in der Nase, wo Zitrusnoten auf weiße Blüten und einen feinen Hefeton treffen, der an frische Brioche erinnert. Am Gaumen wirkt der Blanc de Blancs cremig und zugleich straff, mit einer kühlen mineralischen Spannung und einer salzigen Ader, die weit in den Abgang reicht. Eine reife Frucht nach Apfel und Birne macht ihn saftig, ohne die geradlinige Art zu verlieren. Der Nachhall bleibt lang, kreidig und herb.
Champagne Stéphane Regnault
Côte des Blancs: spannungsgeladene, mineralische Blanc de Blancs mit musikalischer Tiefe
Wer Stéphane Regnaults Champagner einmal probiert hat, versteht den Vergleich mit Jazz: analytisch und doch erzählerisch, druckvoll und zugleich nuanciert. Auf 4 Hektar Grand-Cru-Kreideböden in Le Mesnil-sur-Oger und Oger entstehen Blanc de Blancs von bemerkenswerter Spannung – mineralisch, würzig-herb, mit einer Direktheit, die sofort fesselt. Dahinter steckt ein ungewöhnlicher Lebenslauf: Luft- und Raumfahrtingenieur, Sommelier in der Londoner Spitzengastronomie, dann erst die Rückkehr ins Heimatdorf. Erst nach über einem Jahrzehnt geduldiger Weinbergsarbeit brauchte Stéphane 2018 seinen ersten Jahrgang heraus ... und das hat sich gelohnt!