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Im Shop anmeldenChampagne Trop m'en faut! brut nature
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Im Shop anmeldenfür 0,75 Liter (€ 111,33 / 1 Liter) inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten
Aroma
Die Reihenfolge der Aromengruppe zeigt die Intensität.
Geschmack und Bewertung
Je weiter außen der Punkt liegt, desto stärker ist das Kriterium.
| Name | Champagne Trop m'en faut! brut nature |
|---|---|
| Winzer | Drappier |
| Status | Negotiant manipulant (NM) = kauft in größeren Mengen zu |
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne - Côte des Bar |
| Weinart | Champagner |
| Rebsorten |
Fromenteau (100%) |
| Anbau | biologisch (Agriculture Biologique) |
| Trinkreife | 2026 bis 2035 |
| Dosage | 0 Gramm / Liter |
| Degorgiert | April 2024 |
| Flaschen pro Jahr | 7.500 Flaschen |
| Verschluss | Naturkork |
| Alkohol | 12,0% |
| Stil | viel Autolyse / Brioche, finessenreich, energiegeladen |
|---|---|
| Champagner Typ |
zum Aperitif für Fortgeschrittene |
| Speiseempfehlungen |
kurz gebratenes Fleisch gekochter oder gebackener Fisch gegrillter oder gebratener Fisch intensive asiatische Gerichte Brotzeit Pilzgerichte Gerichte mit Sahne- oder Buttersoße Nudelgerichte & Teigtaschen intensive vegetarische Gerichte |
|---|---|
| Anlass |
Abend mit Freunden Abend zu zweit perfektes Geschenk besonderer Anlass |
| Anbau | biologisch (Agriculture Biologique) |
|---|---|
| Jahrgänge | 2020 (50%) und 2019 (50%) |
| Reservewein | 50% vom Vorjahr |
| Gärung | spontane Gärung |
| Ausbau |
ausgedehntes Hefelager Verzicht auf Filtration und Schönung minimale Zugabe von Schwefel |
| Biologischer Säureabbau | durchgeführt |
| Lagerung | Edelstahltank |
| Dauer Hefelager | 19 Monate |
| Trinktemperatur | 10 bis 12°C |
|---|---|
| Dekantieren | nicht empfohlen |
| Glas | Weißwein-, großes Champagner- oder Universalglas |
| kurz gebratenes Fleisch |
| gekochter oder gebackener Fisch |
| gegrillter oder gebratener Fisch |
| intensive asiatische Gerichte |
| Brotzeit |
| intensive vegetarische Gerichte |
| Nudelgerichte & Teigtaschen |
| Gerichte mit Sahne- oder Buttersoße |
| Pilzgerichte |
| Inverkehrbringer | Champagne Drappier. 10200 Urville, France |
|---|---|
| Flaschengröße | 0,75 Liter |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
Champagne Trop m'en faut! brut nature
Mit dem Champagner Trop m'en faut! („Davon kriege ich nie genug!“) widmet sich Drappier dem Fromenteau, wie Pinot Gris hier traditionell heißt, einer der seltensten Rebsorten der Champagne. Der Name ist ein Silbenspiel auf diese historische Bezeichnung. Die kupferfarbene Traube war einst weit verbreitet, ist heute jedoch fast verschwunden. Angestoßen hat das Projekt Michel Drappier, der vor über zwanzig Jahren begann, vergessene Nebensorten wie Fromenteau, Arbanne, Petit Meslier und Pinot Blanc in den eigenen Weinbergen in Urville wieder anzupflanzen. Das Haus, seit 1808 in Familienhand, zählt zu den größten biologisch bewirtschafteten Betrieben der Region.
Die Trauben für den Champagner stammen aus der Lage Les Truchots in Urville, einem nach Süden ausgerichteten, biologisch zertifizierten Weinberg, der teilweise noch mit Pferden bearbeitet wird. Der Boden aus Kimmeridge-Mergelkalk verleiht dem Champagner seine mineralische Seite. Im Keller verzichtet Drappier auf Filtration und Schönung, der biologische Säureabbau verläuft natürlich und der Schwefeleinsatz bleibt gering. Ein Teil reift anschließend in großen Fässern aus Eichenholz des nahegelegenen Waldgebiets Forêt d'Orient, bevor der Wein rund zwei Jahre auf der Hefe liegt. Dosage erhält der Champagner nicht, er kommt als Brut Nature auf den Markt.
Im Glas zeigt sich der Trop m'en faut! zitronengelb mit kräftigen goldgelben Reflexen. Die Nase öffnet sich blumig, unterlegt von Mirabelle und Aprikose, dazu Anklänge von Quitte, Nuss und Wiesenkräutern. Am Gaumen wirkt er saftig und dicht, reife gelbe Frucht trifft auf feinen Blütenhonig, im Abgang wird er mineralisch und leicht nussig. Der Champagner hat spürbar Spielraum für weitere Reifung und bleibt eines der ganz wenigen Exemplare, die diese fast vergessene Rebsorte in Reinform zeigen.
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Champagne Drappier
Côte des Bar: charakterstarke Champagner von einem familiengeführten Pionier
Straff, mineralisch und von einer feinen Salzigkeit getragen: die Champagner aus Urville tragen deutlich die Handschrift von Pinot Noir und dem Kalkboden der Côte des Bar. Die Dosage bleibt gering, der Schwefeleinsatz zurückhaltend, der Ausbau setzt ganz auf den Jahrgang. So erinnert der Stil eher an kraftvollen Wein als an banalen Aperitif. Dahinter steht die Familie Drappier, seit 1808 in Urville ansässig, seit 1951 mit eigenem Namen auf dem Etikett. Michel Drappier führt das Haus seit 1979, seine Kinder Charline, Hugo und Antoine stellen die achte Generation und arbeiten längst selbst in Weinberg und Keller mit.
